Selbstverständnis

Hausärztlich tätig verstehen wir uns als

  • vertrauensvolle Anlaufstelle (… ich habe da mal eine Frage/Sorge/ einen Verdacht/Befund)
  • aufmerksame Zuhörer zum gemeinsamen Klären, Erklären, Ordnen und Wichten von Beschwerden und Befunden
  • langjährige Begleiter und Chronisten mit einem feinen Blick auf kleine Veränderungen nach dem Wechsel vom Kinder- und Jugendarzt bis ins hohe Lebensalter
  • Lotsen mit guter Ortskenntnis im Gesundheitswesen bei der Abklärung von Beschwerden und Befunden
  • Behandler, in guter Absprache und im Team mit Gebietsärzten, Physio-/Ergotherapie, Ärztenetz etc.
  • Vermittler, wenn es verschiedene Fachrichtungen für die Klärung von komplexen Beschwerden braucht – Diagnostiker, Therapeuten, Gesprächspartner und Ratgeber, die auch komplexe Behandlungssituationen koordinieren

Untersuchungen

  • Gesundheitsuntersuchung
    • eine freiwillige Leistung der gesetzliche Krankenversicherung
    • für Männer und Frauen einmalig ab dem 18. Lebensjahr und ab dem 35. Lebensjahr künftig alle drei Jahre
    • zur Früherkennung und Vorbeugung von Erkrankungen und Krankheitsrisiken
    • ggf. in Kombination mit dem Hautkrebsscreening (alle drei Jahre)
    • ab dem 55. Lebensjahr zusätzlich in Verbindung mit einer Beratung zur Darmkrebsvorsorge
    • bringen Sie bitte den Impfausweis, Untersuchungsbefunde und ggf. Medikamente mit
  • Krebsvorsorge Mann
    • Eine freiwillige Leistung der gesetzliche Krankenversicherung.
    • Sie kann ab dem 45. Lebensjahr jährlich in Anspruch genommen werden.
    • Ab dem 55. Lebensjahr kann zusätzlich eine einmalige Beratung zur Darmkrebsvorsorge erfolgen.
  • Jugendgesundheitsuntersuchung J1
    • eine freiwillige Leistung der gesetzliche Krankenversicherung ab dem 11. bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
    • eine gute Gelegenheit, in Verschwiegenheit über das Befinden, gesundheitliche Einschränkungen, eventuelle Risiken und offene Fragen zu sprechen
    • bitte den Impfausweis mitbringen
  • Jugendarbeitsschutzuntersuchung
    • Für Jugendliche, die eine Berufsausbildung vor Vollendung des 18. Lebensjahrs beginnen, ist nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz eine ärztliche Untersuchung und Beratung vorgeschrieben.
    • Weitere jährliche Nachuntersuchungen sollen bis zum Erreichen des 18. Lebensjahr stattfinden. So kann eine Gefährdung der Gesundheit durch die Berufstätigkeit früh erkannt bzw. vermieden werden.
    • Die Untersuchung umfasst eine Befragung über Vorerkrankungen und Risikofaktoren und eine gründliche körperliche Untersuchung.
    • Es folgt eine Beratung über die individuellen gesundheitlichen Risiken besonders in Bezug auf den beabsichtigten Beruf.
    • Bitte das Formular von der Stadtverwaltung und den Impfausweis mitbringen!
  • Hautkrebs-Vorsorge
    • eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung
    • für Männer und Frauen ab dem 35. Lebensjahr, nun alle drei Jahre
    • bitte an dem Tag auf Schminke verzichten, Hand- und Fußägel möglichst nicht lackieren
  • Psychosomatische Grundversorgung
    • Gesundheit und Krankheit bewegen sich bei uns immer unlösbar verbunden im körperlichen, seelischen und sozialen Raum
    • falls sich in der Architektur dieser Räume größere Spannungen einstellen, kann ein hausärztliches Gespräch helfen
    • als Hausärzte haben wir das Privileg, vertrauensvoll und möglichst ohne störende eigene Werturteile eine sehr große Zahl von Schicksalen, Lebensentwürfen und Lebenssituationen mit hilfreichem Abstand zu überblicken

Ferner bieten wir auch weitere Beratungen wie beispielsweise eine ausführliche Impfberatung über die verschiedenen verfügbaren Impfungen an.

Technische Untersuchungen

Belastungstrainer
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Belastungs-EKG b
Sprechzimmer 1
  • Sonographie
    Vorbereitung zur Untersuchung – sehr wichtig!
    • Ultraschall von den Bauchorganen sollten möglichst frühmorgens und nüchtern erfolgen
    • Ausnahmen von dieser Regel sind nach Absprache möglich
    • stark blähende Speisen ab dem Vortag möglichst meiden
    • falls Trinken vor der Untersuchung unablässig ist, dann bitte nur abgekochtes Wasser/Tee/Kaffee trinken
    • Kohlensäurehaltige Getränke ab dem Vorabend sind vor der Untersuchung unbedingt zu vermeiden
    • je nach Fragestellung sollte die Harnblase gefüllt oder aber teilweise gefüllt sein
    • falls blutzuckersenkende Medikamente verwandt werden, müssen diese ggf. vor der Untersuchung pausiert werden

    Sonographie bzw. Ultraschall-Untersuchung ist ein wichtiges technisch hoch entwickeltes Diagnose-Verfahren
    • mit rascher Verfügbarkeit und ohne Röntgenstrahlenbelastung
    • zur Darstellung der inneren Organe, der Schilddrüse und von Unterhaut- Muskel- & Gelenkbefunden
    • mit unterschiedlicher Empfindlichkeit und Präzision in Bezug auf die jeweilige Fragestellung
  • EKG
    Das EKG misst die schwachen vom Herz ausgesandten Stromflüsse mit jeder Herzaktion. Das Verfahren ist vollkommen harmlos und schmerzfrei. Die elektronisch verstärkte und über Ableitungen sichtbar gemachten Veränderungen werden seit über 100 Jahren beobachtet und geben dem geschulten Auge eine Fülle von Informationen, z. B. bei

    • Durchblutungsstörungen am Herzen
    • angeborene oder erworbene Herzwandverdickungen
    • anderen angeborenen Herzanomalien
    • früheren Herzinfarkten
    • Entzündungen des Herzmuskels
    • Herzrhythmusstörungen
    • gefährlichen Medikamentennebenwirkungen
    • möglichen Ursachen von Schwindel, Ohnmachten und Brustschmerz.
  • Belastungs-EKG
    • das Ruhe EKG hat eine relativ geringe Nachweisrate bei einer beginnenden koronaren Herzerkrankung (KHK)
    • dies wird häufiger beim weiblichen Geschlecht und bei langjährigem Diabetes beobachtet
    • Hintergrund: Erst bei der Fahrrad-Belastung, wenn das schnell schlagende Herz in Sauerstoffknappheit gerät, kann mit einiger Sicherheit eine verborgene koronare Herzkrankheit entdeckt und dann erfolgreich behandelt werden
    • dies gilt ebenso für belastungsabhängige Herzrhythmusstörungen und einen belastungsabhängigen Bluthochdruck
    • das Belastungs-EKG ist nicht ohne Risiko und eine Reihe von Kontraindikationen und Abbruchkriterien müssen von uns sorgsam beachtet werden
    • zur Untersuchung bringen Sie am besten stabile Schuhe mit flacher Sohle mit.
    • außerdem sollten Sie schon eine Mahlzeit eingenommen haben
  • Langzeit-EKG
    Dabei werden die elektrischen Aktionen des Herzens über fünf Klebeelektroden am Rumpf 24 Stunden lang von einem kleinen Rekorder aufgezeichnet. Die Daten werden an ein spezialisiertes Langzeit- EKG- Labor übermittelt und liefern wichtige Hinweise bei

    • unklaren Ohnmacht- und Schwindelzuständen
    • Hinweisen auf Erregungsbildungs- und Leitungsstörungen am Herzen
    • der Einschätzung des Risikos und der Behandlung von angeborenen oder erworbenen Herzrhythmusstörungen.
  • Spirometrie
    Wir arbeiten noch an diesem Text, bitte schauen Sie später noch einmal vorbei.
  • Langzeit-Blutdruck
    Dabei geben wir Ihnen ein kleines automatisiertes Blutdruckmessgerät mit.
    Am Tage erfolgen Messungen alle 15 Minuten, in der Nacht halbstündlich.
    Mit Hilfe Ihres Tagesprotokolls können Sie später sehen, wie sich der Blutdruck und Ihre Tätigkeiten zueinander verhalten.

    Die Messungen sind sehr wertvoll, weil Gelegenheitsmessungen oft zu falschen Schlüssen führen und auch die Selbstmessungen ihre Tücken haben. Außerdem können wir an Hand der Nachtmessungen sehen, ob der Blutdruck in dieser Zeit absinkt. Diese Untersuchung ist zur Diagnosestellung des Bluthochdrucks aber auch zur Verlaufskontrolle unter Therapie wichtig.

    Eine gute Blutdruckeinstellung, ggf. mit Hilfe der Langzeitmessung, schützt vor

    • Schlaganfall
    • Herzschwäche
    • Nieren- und Gefäßschäden.
  • CW-Doppler
    Neben den Herzkranzgefäßen können auch die Beingefäße verengt sein. Bei dieser harmlosen Untersuchung wird eine Blutdruckmanschette am Unterschenkel angelegt. Mit Hilfe einer Dopplersonde kann der Blutstrom kleiner Arterien am Fuß gemessen werden, vergleichbar der Blutdruckmessung am Arm. Abweichungen der Messwerte geben wichtige Hinweise auf Verengungen oder Gefäßwandverdickungen der vorgeschaltete Beinbeckenarterien, z. B. bei der Schaufensterkrankheit.

    Die Methode eignet sich gut

    • zur Erstdiagnose bei Verdacht auf eine arterielle Verschlusskrankheit oder Arterienverdickung (sogenannte Mediahypertrophie)
    • Verlaufsbeurteilung und Therapiekontrolle bei nachgewiesener Gefäßkrankheit
    • zur Abschätzung des Risikos beim diabetischen Fußsyndrom

Naturheilverfahren

Naturheilverfahren sind verschiedene Methoden, die sich an die Selbstheilungskräfte des Organismus richten. Mehr lesen…

  • Akupunktur
    Die Akupunktur ist das bekannteste Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird in China seit über 3000 Jahren erforscht und angewendet. In den letzten 50 Jahren kam es zu einer weltweiten Verbreitung dieser Methode und wird mittlerweile auch in Deutschland von vielen Ärzten erfolgreich angewandt.
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  • Phytotherapie
    Wir arbeiten noch an diesem Text, bitte schauen Sie später noch einmal vorbei.
  • Eigenblut-Therapie
    Die Eigenbluttherapie ist eine seit Jahrhunderten angewandte, mittlerweile gut erforschte Behandlungsform aus dem Kreis der Naturheilverfahren.
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Strukturierte Versorgung

  • Palliativ-Vertrag
  • Pflegeheim-Vertrag
  • Geriatrie-Vertrag
  • DMP Diabetes
    Disease Management Programm; strukturierte Behandlung bei Patienten mit Diabetes.
    Kooperation mit Schwerpunktpraxen und vielen weiteren Gesundheitsdienstleistern und Angebot der Patientenschulung.
    Dr. Adam hat als Diabetologe (DDG) die „Netzinterne Praxisempfehlung“ entwickelt.
    Qualitätsziele werden gemeinsam festgelegt und mindestens einmal im Quartal gemeinsam überprüft.
    Wichtig: Falls Blutzucker – Selbstmessungen durchgeführt werden, dann bitte die Ergebnisse zum Gespräch mitbringen.
  • DMP Asthma / COPD
    Disease Management Programm; strukturierte Behandlung bei Asthma und COPD („chronisch obstruktiver Lungenerkrankung“).
    Kooperation mit Lungenpraxen und vielen weiteren Gesundheitsdienstleistern und Angebot der Patientenschulung.
    Wichtig: Bitte die Medikamente und Devices mitbringen. Falls Peak-Flow-Selbstmessungen durchgeführt werden, dann bitte die Ergebnisse mitbringen.
  • DMP KHK
    Disease Management Programm; strukturierte Behandlung bei Koronarer Herzkrankheit. Kooperation mit Kardiologischen Praxen, Herzsportgruppen und anderen Gesundheitsdienstleistern.
  • Schulungen
    Je nach individueller Situation können Schulungen in den Facharztpraxen oder im Schulungszentrum des Ärztenetzes erfolgen. Unsere strukturierte Patienten-Schulungen werden von unseren hochqualifizierten Schulungskräften durchgeführt. Schulungen helfen enorm beim kompetenten und fürsorglichen Umgang mit der Erkrankung. Sie geben Sicherheit, bewahren die Selbstständigkeit und heben die Lebensqualität.
    Näheres unter http://www.aerztenetz-bielefeld.de/patientenschulungen.html

Privatärztlich

Qualitätsentwicklung

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